Es war sicherlich mehr der Idealismus
der Mitglieder als die Freude des Menschen an sportlicher Betätigung,
dem der Turnverein seinen erstaunlichen Aufstieg verdankte. Man ließ
den Mut nicht sinken, als man vierzig Jahre lang im Sommer nur Mitbenützer
des Turngartens der Lateinschule war und in den Wintermonaten sich mit
der Schranne und verschiedenen Scheunen als Übungsstätten begnügen
mußte. Erst 1901 konnten die Turner eine eigene Halle einweihen.
1924 bereits hatten sie ein neues Ziel: Erweiterung der Turnhalle um einen
Bühnenanbau. Das Foto, das ein Schauturnen zeigt, ist wohl bei der
Einweihung dieses Bauabschnitts entstanden. Deutlich zeichnet sich links
am Gebäude das neue Mauerwerk ab.