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7.
Wilhelm Schaudig wurde am
1. Dezember 1845 in Windsheim geboren. 1885 kam er auf die dritte Pfarrstelle
nach Feuchtwangen. Seit 1891 leitete er das hiesige Dekanat. Bis zu seinem
Tode (1930) hat Wilhelm Schaudig fünfundvierzig Jahre in Feuchtwangen
gelebt. Sein größtes Werk war die Erneuerung der Stiftskirche
in den Jahren 1913 bis 1920. Die Kirchenleitung erkannte seine Verdienste
durch die Ernennung zum Kirchenrat an. Aber auch die Stadt hat Grund ihm
zu danken. Er schrieb eine 'Geschichte der Stadt und des ehemaligen Stiftes
Feuchtwangen', die 1927 gedruckt wurde. Im Neubauviertel der Weiherlache
trägt eine Straße seinen Namen. Er war Ehrenbürger von
Feuchtwangen und Ehrenmitglied im 'Verein für Volkskunst und Volkskunde'. |