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8.

Die Ansichtskarte zeigt die Nordseite der Stiftskirche, wie sie bis April 1913 aussah. Das Gotteshaus war im Laufe der Jahrhunderte in bedrohlicher Weise baufällig geworden. Nach der Konfirmation 1913 begannen die Arbeiten. Es wurde das Kirchendach abgetragen, der Kranzturm, die zweigeschossige Vorhalle, die südliche Mittelschiff- und die nördliche Seitenschiffmauer eingelegt. Für den Turm wurde ein fester Grund hergestellt, indem 80 Bohrlöcher 7Meter tief in die Erde getrieben, mit Eisengerüsten versehen und mit flüssigem Zement ausgestampft wurden. (Wilhelm Schaudig) Der Erste Weltkrieg verzögerte die Arbeiten. Erst am 15. August 1920 konnte die Einweihung stattfinden.


Erstellt am 4.5..1999 durch Hans Ebert
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