Die Ansichtskarte aus der Zeit
vor dem Ersten Weltkrieg zeigt das alte Kriegerdenkmal mit dem vorwärtsstürmenden
Fahnenträger, der eine Größe von 2,75 Metern hatte. Er
stand auf einem drei Meter hohen Steinsockel, an dem vier Tafeln angebracht
waren. Das Standbild hatte man vier Meter vom Chor der Stiftskirche und
sechs Meter vom Haus des Goldarbeiters Raab entfernt aufgestellt. Mit dem
Gitter reichte es etwas in die Straße hinein. 1940 bot die Stadtverwaltung
das Denkmal als Metallspende an und meinte dabei, es sei weder eine Zierde
des Marktplatzes noch eine glückliche Lösung. Im November 1941
wurde es abgebrochen. Die vier Tafeln mit Inschrift blieben erhalten und
sind heute an der Stadtmauer im Zwinger angebracht.