Mit der Bauernstube hatte Fritz Karg im Jahre 1902 den Grundstock
für das Heimatmuseum geschaffen. Bürgermeister und Lehrer in
den Dörfern halfen bei der Sammeltätigkeit. Die Familien Scheidemandl,
Güthlein, Karl May und Schwayer schenkten weitere Museumsstücke.
So waren nach wenigen Jahren die fünf Räume im alten Spital überfüllt.
Der Westflügel im Kreuzgang mußte die Herrieder Bischofsspritze,
große Schränke und Truhen aufnehmen. Die Fayencen- und Gläsersammlung
war im Obergeschoß des Schlachthauses untergebracht. Andere Exponate
wurden im Hause May in der Gerberstraße und im Dekanat verwahrt.
Das Foto von 1913 zeigt das Depot im Schlachthaus und veranschaulicht die
Raumnot des Museums.