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Nach der Reformation lebten in Feuchtwangen kaum Katholiken. Erst als die Stadt 1806 bayerisch wurde, ließen sich die ersten hier nieder. 1833 gab es bei 2049 Protestanten und 170 Juden nur 23 Katholiken. 1862 war ihre Zahl auf 85 angewachsen. In jenem Jahr wurde in Feuchtwangen eine eigene Pfarr-Curatie errichtet, und die Katholiken brauchten die Messe nicht mehr im entfernten Halsbach zu besuchen. Der Gottesdienst fand so lange im Haus des evangelischen Bäckermeisters Michael Schwarz statt, bis 1866 die katholische Kirche im neugotischen Stil für 175 Gottesdienstbesucher erbaut war. 1875 entstand nebenan das Pfarrhaus, 1893 endlich wurde Feuchtwangen eigene Stadtpfarrei.

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