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Die Sage von Karl dem Großen als Gründer des Feuchtwanger Klosters geht in der Stadt heute noch von Mund zu Mund. Und wenn auch das Taubenbrünnlein in einem stillen Winkel versteckt neben dem alten Klosterbereich liegt, kennt es jeder Feuchtwanger und fährt seinen Besuch dahin. Die Ansichtskarte aus der Zeit um die Jahrhundertwende zeigt auf dem Holzgehäuse des Pumpbrunnens eine auffliegende Taube zur Erinnerung an jene, die einst dem ermatteten Kaiser die Quelle wies. In der Wand ist eine Tafel eingelassen, auf der mit knappen Worten die Gründungssage erzählt wird. Inzwischen hat Bauunternehmer Ernst Hähnlein das neugotische Brunnengehäuse durch eine geschmackvoll gestaltete Brunnensäule hinter einem steinernen Trog ersetzen lassen.


Erstellt am 4.5..1999 durch Hans Ebert
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