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Die Sage von Karl dem Großen
als Gründer des Feuchtwanger Klosters geht in der Stadt heute noch
von Mund zu Mund. Und wenn auch das Taubenbrünnlein in einem stillen
Winkel versteckt neben dem alten Klosterbereich liegt, kennt es jeder Feuchtwanger
und fährt seinen Besuch dahin. Die Ansichtskarte aus der Zeit um die
Jahrhundertwende zeigt auf dem Holzgehäuse des Pumpbrunnens eine auffliegende
Taube zur Erinnerung an jene, die einst dem ermatteten Kaiser die Quelle
wies. In der Wand ist eine Tafel eingelassen, auf der mit knappen Worten
die Gründungssage erzählt wird. Inzwischen hat Bauunternehmer
Ernst Hähnlein das neugotische Brunnengehäuse durch eine geschmackvoll
gestaltete Brunnensäule hinter einem steinernen Trog ersetzen lassen.