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Den romanischen Kreuzgang
an der Südseite der ehemaligen Klosterkirche ließen die Benediktinermönche
zugleich mit dem Klosterneubau erstellen. Keine Urkunde verrät das
Baujahr. Nur aus den Stilformen vermag der Kunstgeschichtler das 12. Jahrhundert
als Entstehungszeit anzugeben. Wenige Jahrzehnte später wurde das
Kloster in ein Chorherrenstift umgewandelt, das bis zur Reformationszeit
das geistige Leben im Feuchtwanger Land bestimmte. Nach dessen Aufhebung
ergriff der Bürger Besitz vom Kreuzgang und von den ehemaligen Klostergebäuden.
Die Jahrhunderte füllten den Kreuzgarten bis zu den Säulenbasen
auf. Tisch und Stühle auf dem Foto weisen auf eine neue Verwendung
des Kreuzgangs hin.