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2.

Den romanischen Kreuzgang an der Südseite der ehemaligen Klosterkirche ließen die Benediktinermönche zugleich mit dem Klosterneubau erstellen. Keine Urkunde verrät das Baujahr. Nur aus den Stilformen vermag der Kunstgeschichtler das 12. Jahrhundert als Entstehungszeit anzugeben. Wenige Jahrzehnte später wurde das Kloster in ein Chorherrenstift umgewandelt, das bis zur Reformationszeit das geistige Leben im Feuchtwanger Land bestimmte. Nach dessen Aufhebung ergriff der Bürger Besitz vom Kreuzgang und von den ehemaligen Klostergebäuden. Die Jahrhunderte füllten den Kreuzgarten bis zu den Säulenbasen auf. Tisch und Stühle auf dem Foto weisen auf eine neue Verwendung des Kreuzgangs hin.


Erstellt am 4.5..1999 durch Hans Ebert
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