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3.

In den beiden Häusern am Marktplatz, mit denen der Ostflügel des Kreuzgangs überbaut war, betrieben um die Jahrhundertwende ein Zuckerbäcker und ein Goldarbeiter ihr Handwerk. Bei Meister Gruber, dem Konditor, hatte man etliche der romanischen Rundbogen und Säulen in den Backofen eingemauert. Er benützte auch einen Teil des Kreuzgartens, um dort seine Gäste mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Wenn auf dem Foto nicht eine Tafel 'Zum Kloster Kaffee' zu sehen wäre und die altmodischen Klappstühle nicht stutzig machten, könnte man im ersten Augenblick an ein Bild vom Kreuzgangcafé glauben, das heute im neugestalteten Ostflügel des Klosters stilvolle Räume seinen Gästen zu beschaulicher Kaffeestunde öffnet.


Erstellt am 4.5..1999 durch Hans Ebert
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