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41.
 
Die Ansichtskarte von 1919 zeigt das Obere Tor von außen. Die Häuser zu beiden Seiten verengen treppenartig die Straße bis etwa auf die Breite des Torhauses. Das brachte in den dreißiger Jahren große Schwierigkeiten für den wachsenden Verkehr. Zwei Reichsstraßen mußten durch dieses Nadelöhr gefädelt werden. Unwillkürlich wird man an das Schicksal des Unteren Tores erinnert, das 1869 als Verkehrshindernis weichen mußte. Damals gab es freilich noch kein Landesamt für Denkmalspflege. 1938 dagegen fand man eine Lösung, die sowohl dem Verkehr als auch dem Stadtbild gerecht wurde. Allerdings mußten die Häuser an der rechten Straßenseite zurückgesetzt werden, um Platz für einen zweiten Durchlaß zu schaffen.

 
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