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43.
 
Das Foto von 1910 zeigt die Stelle, an der bis 1811 das Spitaltor gestanden hatte. In jenem Unglücksjahr war in seiner Nähe ein Haus in Brand geraten. Obwohl das Feuer am hellen Tag ausbrach, konnte es sich auf weitere fünf Häuser und auf das Spitaltor selbst ausdehnen. Als der Turm einstürzte, begrub er acht Menschen unter seinen Trümmern. Zwei weiteren wurden die Beine abgeschlagen. Daß mit dem Torturm auch die Schlaguhr und das schöne Geläute untergingen, war das Schlimmste nicht. Schwer lasteten die Verluste an Menschenleben auf der Stadt. Eine verwitterte Inschriftentafel von 1423, die heute am Hause Leiß eingemauert ist, hatte wohl einst ihren Platz im Spitaltor.

 
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