Der sumpfige Zwinger - einst
ein Teil der Stadtbefestigung links vom Unteren Tor - war jahrzehntelang
ein Schandfleck am Eingang zur Stadt. 1891 wurde er mit dem Erdaushub,
der bei dem Kanalisationsbau anfiel aufgefüllt. Was dabei entstand,
war so etwas wie ein Schuttplatz, den das vorhergehende Bild zeigt. 1907
kaufte die Stadt das Grundstück von Färbermeister August Auer
für 2000 Mark. Von nun ab wandelte sich das Bild. 1911 wurden zur
Schillerlinde noch sechsunddreißig Lindenbäumchen gepflanzt,
und damit war der Anfang zu der hübschen Anlage von heute gemacht.
Sie bot sich 1923 als Standort für das Kriegerdenkmal an, das Professor
Johannes Seiler aus Nürnberg geschaffen hatte.